Ausbildung

Trauma verstehen & begleiten

Einleitung

Was wir für uns tun, wirkt weiter.
Ein Mensch, der sich selbst begegnet, verändert auch das, womit er verbunden ist.
Unsere Lehrweise folgt einem roten Faden, der Orientierung gibt – im Verstehen und im Erleben. Zu Beginn entsteht ein Zugang über das Nervensystem
und die Frage, wie sich Trauma im Körper zeigt. Darauf aufbauend vertieft sich die Haltung und die Qualität des Kontakts. Im weiteren Verlauf rückt die Arbeit im Hier und Jetzt in den Mittelpunkt – nicht die Geschichte, sondern das, was sich im Moment zeigt.

So entsteht Schritt für Schritt eine Praxis, die sich nicht an festen Abläufen orientiert, sondern am Menschen.
Eine Begleitung, die klar ist und gleichzeitig mitfühlend.Die nicht aus Anstrengung entsteht, sondern aus innerer Stabilität.

Aus dieser Verbindung entsteht eine Form von Begleitung, die nicht gesteuert werden muss, sondern sich im Kontakt entfaltet.

Grundausbildung

TRAUMA VERSTEHEN. MENSCHEN SICHER BEGLEITEN.

In diesem Jahrestraining lernst du, traumatische Erfahrungen traumasicher und humanistisch zu begleiten – mit einem einzigartigen Mix aus Körperarbeit, Gestalt- und systemischen Ansätzen.
Über 6 Wochenenden vertiefst du Haltung, Praxis und Selbsterfahrung gleichzeitig und wendest die Inhalte direkt an.
Dieses Training macht dich bereit, sicher, präsent und kreativ in der Arbeit mit Klient*innen zu sein – ob als Einstieg oder zur Vertiefung.

Wissen – Werkzeug – Haltung

6 Module | 6 Wochenenden | 1 Haltung

An 6 Wochenenden erlebst du einen einzigartigen Mix – gewürzt mit einem tieferen Verständnis und einem wegweisenden Rahmen – aus Körperarbeit, Gestalttherapie, klientenzentrierter Haltung und systemischen Perspektiven. Alles praxisnah, erfahrungsorientiert und direkt anwendbar.
Wir arbeiten mit Blick auf den gesunden Kern eines Menschen und darauf, wie er sich in der Realität entfalten kann: sichtbar, verkörpert, lebendig.

Wochenende 1

Trauma verstehen – Nervensystem, Sprache und erste Orientierung

Am ersten Wochenende entsteht die Grundlage für alles Weitere.

Wir beginnen nicht mit Methoden, sondern mit einem Perspektivwechsel.

Trauma wird hier nicht nur als Ereignis verstanden, sondern als Zustand im Nervensystem, der sich im Erleben, im Kontakt und in der Beziehung zeigt. Die Polyvagal-Theorie dient dabei als Orientierung – nicht als Konzept, das man „weiß“, sondern als etwas, das im eigenen Erleben nachvollziehbar wird.

Ein zentraler Unterschied in unserer Arbeit liegt darin, dass wir beginnen, Zustände nicht nur zu erkennen, sondern auch sprachlich zu differenzieren. Sprache wird zu einem Teil der Begleitung – nicht erklärend, sondern verbindend.

So entsteht ein erstes Gefühl dafür, wie traumasichere Begleitung aussehen kann: weniger eingreifen, mehr wahrnehmen, präziser benennen – und damit Regulation ermöglichen.


Wochenende 2

Haltung & Beziehung – Co-Regulation im Kontakt

Im zweiten Wochenende rückt die Haltung in den Mittelpunkt.

Hier wird spürbar, dass Begleitung nicht primär durch Techniken entsteht, sondern durch den Zustand der begleitenden Person.

Die klientenzentrierte Haltung wird vertieft und in einen traumasicheren Kontext übersetzt. Es geht nicht mehr nur um Empathie oder Verstehen, sondern um die Frage, wie sich Beziehung regulierend auswirkt.

Co-Regulation wird dabei nicht als „etwas tun für den anderen“ verstanden, sondern als ein Geschehen im Kontakt. Der eigene Zustand, die eigene Präsenz und das eigene Nervensystem werden Teil der Begleitung.

So entsteht ein Verständnis dafür, dass das, was zwischen zwei Menschen geschieht, oft wirksamer ist als jede Intervention.


Wochenende 3

Körper & Beziehungstrauma – verkörperte Muster verstehen

Im dritten Wochenende kommt der Körper stärker in den Fokus – nicht als Technik, sondern als Ausdruck von Erfahrung.

Die bekannten körperorientierten Ansätze werden neu gelesen: Die sogenannten „Strukturen“ erscheinen nicht mehr als Typologien, sondern als verkörperte Formen von Anpassung, die in Beziehung entstanden sind.

Der Körper wird dabei nicht interpretiert oder „bearbeitet“, sondern als Informationsquelle verstanden.

Wir lernen, ihn wahrzunehmen, ohne ihn zu drängen – und mit ihm zu arbeiten, ohne ihn zu überfordern.

So entsteht eine körperorientierte Begleitung, die Halt gibt, statt zu intensivieren.


Wochenende 4

Gestalt & Gegenwart – Arbeiten im Hier und Jetzt

Im vierten Wochenende wird die Gestalttherapie in einen neuen Zusammenhang gestellt.

Der Fokus verschiebt sich weg von Konfrontation und intensiver Aufarbeitung hin zur Gegenwart.

Wir arbeiten mit dem, was sich im Moment zeigt – im Kontakt, im Erleben, in der Beziehung.

Nicht das „Warum“ steht im Vordergrund, sondern das „Wie zeigt es sich jetzt“.

Kreative Methoden wie Imagination oder Arbeit mit inneren Anteilen werden so eingesetzt, dass sie Sicherheit unterstützen und Wahlmöglichkeiten eröffnen.

So wird Gestalt zu einem Raum für Erfahrung – nicht für Überforderung.


Wochenende 5

Systemisches Arbeiten – Fragen, die Verbindung schaffen

Das fünfte Wochenende widmet sich der systemischen Perspektive – mit einer entscheidenden Verschiebung.

Fragen bleiben ein zentrales Werkzeug.

Doch sie dienen nicht mehr in erster Linie dazu, Zusammenhänge zu erklären oder Informationen zu sammeln.

Stattdessen unterstützen sie den inneren Kontakt des Menschen zu sich selbst.

Sie helfen, Wahrnehmung zu vertiefen, statt nur Verständnis zu erweitern.

So entsteht eine Form des Fragens, die nicht neugierig im Außen sucht, sondern Verbindung im Inneren ermöglicht.


Wochenende 6

Integration & Verkörperung – eine eigene Praxis entsteht

Im letzten Wochenende werden die verschiedenen Ansätze zusammengeführt.

Es geht nicht mehr um einzelne Methoden, sondern um die Entwicklung einer eigenen Form der Begleitung. Eine Praxis, die aus Wahrnehmung, Erfahrung und Haltung entsteht.

Die Teilnehmenden beginnen, ihren eigenen Stil zu finden – jenseits von Vorgaben, aber getragen von einem klaren inneren Verständnis.

So entsteht eine Form von Begleitung, die nicht gesteuert werden muss – sondern sich im Kontakt entfaltet.

Inhalt

WE 1 – Trauma verstehen

• Trauma als Zustand im Nervensystem (nicht nur Ereignis)
• Grundlagen der Polyvagal-Theorie im Erleben
• Zustände erkennen: Aktivierung, Dämpfung, Kontakt
• Sprache als regulierendes und verbindendes Werkzeug
• Erste Schritte in Selbst- und Co-Regulation


WE 2 – Haltung & Beziehung

• Haltung als zentraler Wirkfaktor in der Begleitung
• Co-Regulation als Geschehen im Kontakt
• Eigenen Zustand wahrnehmen und einbeziehen
• Kontaktfenster erkennen und halten
• Präsenz statt Intervention


WE 3 – Körper & Beziehungstrauma

• Körper als Ausdruck von Anpassung und Erfahrung
• Fünf Strukturen als verkörperte Beziehungsmuster
• Körpersprache wahrnehmen ohne zu interpretieren
• Traumasichere Körperarbeit (Tempo, Dosierung, Wahl)
• Erdung und körperliche Orientierung im Kontakt


WE 4 – Gestalt & Gegenwart


• Arbeiten im Hier & Jetzt statt in der Geschichte
• Kontaktunterbrechungen erkennen
• Imagination und innere Anteile traumasicher nutzen
• Präsenz statt Konfrontation
• Begleitung im aktuellen Erleben


WE 5 – Systemisches Arbeiten

• Fragen als Zugang zu innerem Kontakt
• Unterschied zwischen Verstehen und Verbinden
• Sprache, die Orientierung gibt statt überfordert
• Arbeit mit Beziehungssystemen und Dynamiken
• Klarheit ohne Deutung


WE 6 – Integration & Verkörperung

• Verbindung aller Ansätze in eine eigene Praxis
• Entwicklung einer individuellen therapeutischen Haltung
• Zusammenspiel von Körper, Beziehung und Sprache
• Praxis, Reflexion und Supervision
• Verkörperung und Transfer in den Alltag

Termin:

Termine:

Das Programm besteht aus einem Termin

Das Programm besteht aus mehreren Terminen

20.02.2026 – 22.02.2026

oder

ausgebucht

17.04.2026 – 19.04.2026

05.06.2026 - 07.06.2026

10.07.2026 – 12.07.2026

18.09.2026 – 20.09.2026

13.11.2026 - 15.11.2026

6 Blöcke / 3 Tage

Grundausbildung

6 Blöcke / 3 Tage

€ 3240,-

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Gestalttherapie nach Fritz Perls

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Klientenzentrierte Psychotherapie nach C.Rogers

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Bioenergetik & Dynamische Körpertherapie

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Einzel / Gruppen & Unternehmen

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EXPERIENCE

  • Freelancer
    Ongoing
  • Art Director
    Yoke • 2018 – Current
  • Producer
    Akin • 2014 – 2018
  • Intern
    Akin • 2013 – 2014

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